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Messdienerarbeit als "Best-Practice-Modell"

Das Bistum Osnabrück, in Person von Timo Hilberink, Referent für Ministrantenpastoral, hatte alle Pfarreiengemeinschaften eingeladen, Messdiener ab 14 Jahren zum "Mini Markt der Möglichkeiten" zu senden. Etwa 70 Messdiener aus allen Dekanaten des Bistums waren dieser Einladung am Montag der Karwoche gefolgt. Die Messdienerinnen und Messdiener konnten schon am Morgen anreisen, um wahlweise den Domschatz zu besichtigen oder den Turm der Marienkirche zu besteigen. Zum Mittag gab es zur Stärung eine Suppe.

Um dann den eigentlichen Mini-Markt auch mit Inhalten zu füllen, gab es so genannte "Best-Practice-Gruppen", die ihre Arbeit von und mit Messdienern den anderen Jugendlichen vorstellten. Eine dieser Gruppen war die Messdienergruppenleiterrunde Freren/Andervenne. Stellvertreten für die Gruppe fuhren Susanne Könning und Lukas Mey in die Domstadt, um von der Messdienerarbeit zu berichten. Es ging hierbei zum einen darum, welche Aktion man mit Messdienern unternehmen kann, zum anderen ging es aber auch darum, wie man die Messdienerarbeit in einer Pfarreiengemeinschaft mit 6 Gemeinden organisieren und strukturieren kann. Da immer mehr Pfarreien zu großen Pfarreiengemeinschaften verbunden werden, war dies vorallem für viele der jungen Besucher interessant. Als Dankeschön, erhielt jeder der Gruppenleiter aus einer "Best-Practice-Gruppe" eine Kerze mit dem Logo der Ministranten im Bistum Osnabrück.

Im Anschluss an den Mini-Markt in der Fanz von Assisi Schule, kleideten sich alle Messdienerinnen und Messdiener ihre liturgischen Gewänder an, um gemeinsam mit den Dechanten und Bischof Bode in den Dom zur Chrisammesse einzuziehen, in der die heiligen Öle geweiht werden. Der Abschluss bildete ein Gruppenfoto mit Bischof Bode vor dem Altarraum des Doms (Foto folgt).

Susanne Könning und Lukas Mey an der Stellwand zur Messdienerarbeit

Die Messdienerkerze als Dank für die "Best-Practice-Gruppen"

Grafik zur Messdienerarbeit der Pfarreiengemeinschaft Freren



Neuigkeiten aus dem Bistum Osnabrück

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Abiturpreis 2024
Das Bistum zeichnet auch in diesem Jahr alle Schülerinnen und Schüler aus, die in einer schriftlichen oder mündlichen Abiturprüfung im Fach Katholische Religion herausragende Leistungen erzielen.

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Die Sehnsucht nach Frieden ist bei vielen Menschen groß - besonders auch angesichts der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen und Konflikte. Damit setzt sich auch die diesjährige Kampagne des Hilfswerks Renovabis im Mai auseinander. Sie steht unter dem Motto "Damit Frieden wächst. DU machst den Unterschied".

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Ausgewählte Termine aus dem Bistum Osnabrück für den Monat Mai 2024

Malwettbewerb für Kinder
Wolltest du schon immer mal dein eigenes Kunstwerk in einem echten Museum sehen? Kein Problem: Das Diözesanmuseum und das Bistum Osnabrück veranstalten einen Kinder-Malwettbwerb, bei dem die eingereichten Beiträge im Juli 2024 in einer eigenen Ausstellung zu sehen sein werden. Was du dafür tun musst? Den Osnabrücker Dom kreativ zu Papier bringen. Hier erhältst du alle Infos zum Wettbewerb!

Frauen absolvieren Kurs "Diakonische Leitungsdienste"
Andrea Tüllinghoff aus Osnabrück und Gabriele Kuhlmann aus Quakenbrück haben in diesem Jahr den Kurs "Diakonische Leitungsdienste für Frauen" absolviert. Die Fortbildung wird vom "Netzwerk Diakonat der Frau" organisiert und soll die Teilnehmerinnen zum Amt der Diakonin befähigen, auch wenn dieses in der katholischen Kirche für Frauen noch nicht geöffnet ist.

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Eine Dauerverbindung zu Gott, das ist doch eine schöne Sache, findet Bibelfenster-Autorin Eva Schumacher. Als Rebe am Weinstock Jesu lässt sich deswegen gerne gerne bezeichnen, aber mit Gott als Winzer hat sie so ihre Probleme ... Welche genau, das erzählt sie hier.

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Wie kann ich Kinder in ihrer Trauer begleiten, wenn sie einen geliebten Menschen verloren haben? Sollen Kinder zur Bestattung mitkommen? Und in welchem Alter verstehen Kinder überhaupt, was sterben bedeutet? Im Flyer "Wenn Kinder trauern" gibt es kompakte Antworten auf schwierige Fragen.

Untersuchung bestätigt schweren Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt durch früheren Leiter der psychologischen Beratungsstellen
Ein früherer Leiter des Referats für Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung im Bistum Osnabrück hat sich in seiner Amtszeit zwischen 1969 und 1996 schweren Machtmissbrauchs und vielfältiger Gewaltanwendung gegen ehemalige Mitarbeiter und Klienten schuldig gemacht.

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Gerade bin ich in Irland, in Kylemore Abbey. Dort verbringe ich jährlich einige Wochen zur Meditation. Die großartige Landschaft von Connemara erleichtert es mir, zur inneren Mitte zu finden und Abstand zum Alltag zu bekommen.

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Ein Stein, der Freude verbreitet und Hoffnung schenkt - so einen hat Vera Jansen am Rande der 72-Stunden-Aktion gefunden. Warum er sie an den unermüdlichen Einsatz der rund 5000 jungen Menschen erinnert, die im Rahmen der 72-Stunden-Aktion im Bistum und darüber hinaus Gutes tun, das erzählt sie hier im Bibelfenster.

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Die Berufe Priester und Diakon sind in der römisch-katholischen Kirche aktuell Männern vorbehalten. Doch schon seit vielen Jahren gibt es auch Frauen, die eine Berufung spüren und sich für eines dieser Ämter weihen lassen möchten. Hier erzählen Menschen aus dem Bistum Osnabrück von ihrer Berufung.