> Messingen (Geschichte)

Teil IV: Amtszeit Pfarrer Clemens (1969 bis 1985)

So konnte Pfarrer Dobbe den Baubeginn des geplanten Kindergartens nicht mehr erleben. Dieser fällt bereits in die Zeit nach dem 1. März 1969, dem Amtsantritt von Rudolf Clemens als Pfarrer von Messingen. Zwei Jahre später konnte der Kindergarten eingeweiht werden.

1970 wurde der Weg für die Fronleichnamsprozession geändert und in der Kirche eine Lautsprecheranlage installiert.
Im Jahre 1971 wurden auch neue eichene Kirchenbänke angeschafft und eine große Reparatur an der Kirchturmspitze durchgeführt.
Am 27. Juni desselben Jahres konnte eine neu errichtete Friedhofskapelle mit Leichenhalle eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden.
Auf Weisung von Pfarrer Clemens erfolgte auch eine allmähliche Umgestaltung des Friedhofs. Bestimmten diesen vorher gleichförmige Einzelgräber mit weißen Holzkreuzen, so verschwanden diese allmählich, und es entstanden immer mehr Familiengräber mit steinernen Denkmälern.
Am 26. November 1971 fanden Neuwahlen zum Kirchenvorstand statt. Erstmals wurde auch ein neues Gremium gewählt, der Pfarrgemeinderat, dessen Vorsitz eine Frau übernahm, Helga Lang, auf deren Anregung die Vorabendmessen in unserer Pfarrgemeinde eingeführt wurden.
Am 1. Februar 1973 erschienen erstmalig die „Pfarrnachrichten“, durch die seitdem unsere Gemeinde für die jeweils folgende Woche informiert wird über das geplante kirchliche Geschehen und die Vorhaben der Vereine.
Am 1. Fastensonntag 1976, dem 3. März, wurde in unserer Gemeinde offiziell das neue „Gotteslob“, das Gebet- und Gesangbuch für alle deutschen Diözesen, eingeführt.
Im selben Jahr wurde das Kirchendach erneuert, die Kirche im Innern neu ausgemalt und der Friedhof seitlich der Leichenhalle erweitert.
In den Jahren 1978/79 wurden in verschiedenen Etappen die Friedhofswege gepflastert.
Nachdem Pfarrer Rudolf Clemens, der jetzt seinen Lebensabend in Ankum verbringt, in den Ruhestand getreten war, wurde am 1. Februar 1985 Siegfried Frommeyer Pfarrer in Messingen.

Über folgende Links können Sie direkt in die verschiedenen Teile springen:

Teil I:  Kapellengemeinde Messingen (1295), Erhebung zur eigenen Pfarrei (1806) bis zum Neubau der St.-Antonius-Pfarrkirche (1862) ....     

Teil II: Neubau der Kirche (1862) bis Umpfarrung der (politischen) Gemeinde Brümsel von der Pfarrgemeinde St. Georg Thuine nach St. Antonius Messingen (1921) ...

Teil III: Amtszeit Pfarrer Waterloh, Pfarrer Vehner und Pfarrer Dobbe (1937 bis 1969) ...

Teil IV:
Amtszeit Pfarrer Clemens (1969 bis 1985) ...

Teil V:
Am 01. Februar 1985 wurde Siegfried Frommeyer Pfarrer in Messingen ...

Teil VI:
Gründung der Pfarreiengemeinschaft St. Vitus Freren, St. Servatius Beesten, St. Georg Thuine, Unbefleckte Empfängnis Mariens Suttrup, St. Antonius Messingen und St. Andreas Andervenne, unter der Leitung von Pfarrer Hermann Krallmann ...

Teil VII:
Pfarreiengemeinschaft Freren unter leitendem Pfarrer Jürgen Krallmann ...

Teil VIII:
Priester, die aus unserer Pfarrgemeinde hervorgegangen sind ...

[zurück]


Neuigkeiten aus dem Bistum Osnabrück

Ministrantinnen aktiv auf der "Baustelle Kirche"
Greta, Ida, Nova, Annika und Tamia aus Hilkenbrook dürfen sich freuen: Sie haben den Fotowettbewerb des Bistums Osnabrück und des Kirchenboten gewonnen. Die mehr als 620 Kinder- und Jugendlichen, die im vergangenen Jahr einen Dienst als Ministrantin oder Ministrant in ihren Gemeinden aufgenommen haben, waren aufgerufen, ein Gruppenfoto einzusenden.

Grenzerfahrungen im Alltag
Ich sitze im Zug zwischen Hamburg und Bremen. Es kommt die Durchsage: In Bremen fährt der Zug nicht weiter. Ich möchte mit einer Bekannten essen gehen. Ich rufe im Lokal an, um einen Tisch zu reservieren. Die Antwort: Sonntags und montags haben wir geschlossen. Wir werden in allen Bereichen mit Grenzen konfrontiert ...

Pilger- und Kulturreisen 2024
Wenn's draußen grau ist, einfach mal von Urlaub träumen: Frühling in Südengland, Pfingsten in Lourdes, Midsommer in Schweden - diese und einige weitere Reisen hat die Diözesanpilgerstelle des Bistums Osnabrück 2024 im Programm. Anmeldungen sind bereits möglich!

Gottesdienst zum zweiten Jahrestag des Ukraine-Krieges
Anlässlich des zweiten Jahrestages des Beginns des Krieges in der Ukraine am kommenden Samstag, 24. Februar, findet um 14.00 Uhr im Osnabrücker Dom ein Gottesdienst statt.

Lust auf einen Freiwilligendienst?
Die Freiwilligendienste im Bistum Osnabrück laden Interessierte zu zwei Terminen ein, bei denen es erste Informationen über die Möglichkeiten für einen Freiwilligendienst im In- und Ausland gibt: Der erste Infoabend findet am Montag, 11. März, um 18.00 Uhr im Forum am Dom in Osnabrück statt, der zweite dann online am Mittwoch, 20. März, ebenfalls um 18.00 Uhr.

Daumen drauf
Die Fastenzeit ist eine guter Zeitpunkt, um über das Leben im Überdruss nachzudenken. Kirsten Ludwig hat sich dazu etwas vorgenommen, diese Zeit bewusster anzugehen und einen ganz klaren Vorsatz. Mehr dazu lesen Sie im aktuellen Bibelfenster.

Jazzmusik im Gottesdienst
Jazzmusik und Bibelworte stehen im Zentrum des EvenJazz. Dieser besondere Gottesdienst findet am Dienstag, 27. Februar, um 19.00 Uhr in der St. Antonius-Kirche, Georgsmarienhütte-Holzhausen (Am Boberg 10) statt.

In der Fastenzeit den Blick über den Tellerrand wagen
Kolumbien ist weit weg. Dass die Landwirte aus dem südamerikanischen Staat trotzdem viel mit ihren Kollegen aus dem Osnabrücker Land und dem Emsland verbindet, zeigt Aida Burbano auf. Die Bäuerin aus dem Westen Kolumbiens kommt im Rahmen der Aktion des katholischen Hilfswerkes Misereor vom 19. bis 25. Februar ins Bistum Osnabrück. Die Misereor-Aktion steht in diesem Jahr unter dem Leitwort "Interessiert mich die Bohne" und befasst sich speziell mit dem Thema Ernährung.

Sterben lassen - eine Einladung zur Fastenzeit
Warum fällt es gerade uns Mitarbeitenden in Kirche und Gemeinde eigentlich so schwer, Dinge sterben zu lassen? Landläufig hört man ja manchmal die Behauptung, der Gärtnerin eigener Garten sei der unordentlichste und des Pädagogen Kinder die unerzogensten. Na ja. Wir sind Expert:innen in Bestattungen und Trauergesprächen. Aber im Sterbenlassen?

Auftaktveranstaltung zur Erarbeitung curricularer Vorgaben für das neue Schulfach Christlicher Religionsunterricht
Knapp 50 Lehrkräfte und Vertreter*innen der beiden großen Kirchen und des Landes versammelten sich in Hannover zum Auftakt der Arbeit an den Curricula für das neue Fach Gemeinsam verantworteter christlicher Religionsunterricht.

Neuer Standort der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG)
Die KHG ist umgezogen und befindet sich nun ein paar Häuser weiter in der Lohstraße 42. Das Gebäude ist der Schulabteilung nicht fremd- schließlich befindet sich hier bereits seit einigen Jahren die Einrichtung des Mentorats.

"Die Taufe ist eine Liebeserklärung Gottes"
Christiane Becker und Nicola Santel aus Fürstenau sind als außerordentliche Taufspenderinnen im Bistum Osnabrück beauftragt. Im Interview erzählen sie, warum sie den Dienst übernehmen wollten, wie sie die Vorbereitungszeit für die Beauftragung erlebten und was Taufe für sie persönlich bedeutet.