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Vom Buch zum Gespräch in der jüdischen Geschichtswerkstatt Samuel Manne am Mittwoch, dem 9. Oktober 2019, um 17 Uhr mit dem Buch des Monats "Snooker in Kairo" von Waguih Ghali
  
   Wann: 09.10.2019
   Wo: Jüdische Geschichtswerkstatt Samuel Manne in der Alten Molkerei
   Betreff: Vom Buch zum Gespräch

Vom Buch zum Gespräch in der jüdischen Geschichtswerkstatt Samuel Manne am Mittwoch, dem 9. Oktober 2019, um 17 Uhr mit dem Buch des Monats "Snooker in Kairo" von Waguih Ghali.

In "Snooker in Kairo" geht es um Ram, einen ägyptischen "Fänger im Roggen" als Ich-Erzähler, und seinen Freund Font, ihre Familien und Freunde, und um seine Liebe zur Jüdin Edna. Ram und Font stammen aus der ägyptischen Oberschicht, es ist das Kairo der 1950er-Jahre, das heute sehnsüchtig verklärt wird. Sie sind eher europäisch, aber nicht arabisch geprägt und schon gar nicht religiös. Waguhi Ghalis glänzend geschriebener, einziger Roman wurde während des arabischen Frühlings zu einem Fanal für die Demonstrierenden, weil das von ihm beschriebene Ägypten unter Nasser mit seiner Repression so sehr an die Gegenwart erinnert. Die jungen Leute verachten die dekadente Schicht, aus der sie teilweise kommen, und bleiben doch gefangen in den Annehmlichkeiten, die sie gewohnt sind, sie wirken orientierungslos und verloren, zynisch, empfindsam, komisch, anarchisch und voll Lebenshunger. "Snooker in Kairo" zeichnet ein faszinierendes Zeitbild, mit trockenem Humor und voller Melancholie, und e
rzählt die aufwühlende, gefährliche Liebesgeschichte zwischen Ram und Edna. Teilweise wie ein "Großer Gatsby" in Kairo, ein erstaunlich aktuelles und doch zeitlos schönes Buch.


Sehen Sie hier die die Besprechng des Buches im Schweizer Buchclub aus dem April 2018:




Wer Lust am Lesen hat, ist herzlich willkommen.

Kontakt: Bernd Völlering 05905-9696759



Neuigkeiten aus dem Bistum Osnabrück

Eine große Vielfalt
Samstags auf dem Domhof in Osnabrück. Ich gehe gerne über den Wochenmarkt. Hier treffe ich Bekannte, und die Vielfalt der regionalen Produkte kann ich nur bestaunen - das kann eine Einladung sein, über die Vielfalt der Kirche nachzudenken.

Fortbildung: Suizid im Kontext Schule, 5.12.2019


Aktion "Zusammen gegen Antisemitismus"


Im Himmel gut aufgehoben
Wie sieht es aus, das Leben nach dem Tod? Darüber wurde und wird viel spekuliert. Bibelfenster-Autor Pater Franz empfiehlt, sich darüber nicht zu viele Gendanken zu machen - im Glauben daran, dass Gott auf jeden Fall auch über den Tod hinaus für uns da ist.

Ehrendoktor für Bischof Bode und Professorin Eckholt
Wegen seines Einsatzes für Frauen in der katholischen Kirche ist der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode (68) am Donnerstag (7. November) in Luzern (Schweiz) mit der Ehrendoktorwürde der dortigen Universität ausgezeichnet worden. Ebenfalls ausgezeichnet für ihr Engagement bei der Gleichberechtigung von Frauen wurde Margit Eckholt (59), katholische Professorin für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Universität Osnabrück. […]

Vorschiff
Das letzte "Brücken-Wochenende" für dieses Jahr - und entsprechend voll war es auch auf der Insel Juist. Für den Sonntagmittag wurden deshalb gleich zwei "Vorschiffe" angekündigt, also Schiffe, die vor der regulären Fähre gehen.

Eine Fundgrube für Familienforscher
Das Bistum Osnabrück hat jetzt die Kirchenbücher von 145 Pfarrgemeinden digital aufbereitet und ins Internet gestellt. Damit können Forscher und andere Interessierte aus aller Welt Tauf-, Trau- und Sterbedaten online einsehen.

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Du kannst dein Ändern leben!
"Du musst dein Ändern leben." Dieser Spruch, der Rainer Maria Rilke zugeschrieben wird, kam Bibelfenster-Autor Bernd Overhoff in den Sinn, als er das Evangelium von Zachäus las.

Acht Highlights in 14 Tagen
Mit großartigen Bildern im Kopf genieße ich gerade den Herbst. Denn ich durfte in den vergangenen Wochen dienstlich und spirituell unterwegs sein zu Orten, von denen viele Menschen träumen ...

Bitte einmal auftanken!
Der "Wild Atlantic Way" im Westen Irlands … und plötzlich ein Schild: "Slow - langsam!". Und dazu das Symbol einer Kirche und eine interessante Kombination von Tanksäule, Tankwart und Info-Punkt. Ulrike bremste, wir schauten uns an - und ich stieg aus und fotografierte diesen wunderschönen Hinweis.

Auf dem Teppich bleiben
Wer kennt sie nicht, die Überzeugten: Sie stehen da mit geschwellter Brust, die Nase leicht erhoben und verkünden von allen Dächern, wie toll sie sind. Bibelfenster-Autorin Inga Schmitt liest aus dem aktuellen Evangelium die Empfehlung, statt dessen besser auf dem Teppich zu bleiben.
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