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Vom Buch zum Gespräch in der jüdischen Geschichtswerkstatt Samuel Manne am Mittwoch, dem 14. November 2018, um 17 Uhr mit dem Buch des Monats "Die Tagesordnung" von Éric Vuillard.
  
   Wann: 14.11.2018
   Wo: Jüdische Geschichtswerkstatt Samuel Manne in der Alten Molkerei
   Betreff: Vom Buch zum Gespräch

Vom Buch zum Gespräch in der jüdischen Geschichtswerkstatt Samuel Manne am Mittwoch, dem 14. November 2018, um 17 Uhr mit dem Buch des Monats "Die Tagesordnung" von Éric Vuillard.



Ausgezeichnet 2017 mit dem Prix Goncourt.

20. Februar 1933: Auf Einladung des Reichstagspräsidenten Hermann Göring finden sich 24 hochrangige Vertreter der Industrie zu einem Treffen mit Adolf Hitler ein, um über mögliche Unterstützungen für die nationalsozialistische Politik zu beraten: Krupp, Opel, BASF, Bayer, Siemens, Allianz - kaum ein Name von Rang und Würden fehlt an den glamourösen runden Tischen der Vermählung von Geld und Politik. So beginnt der Lauf einer Geschichte, die Vuillard fünf Jahre später in die Annexion Österreichs münden lässt. Bild- und wortgewaltig führt er den Leser in die Hinterzimmer der Macht, wo in erschreckender Beiläufigkeit Geschichte geschrieben wird. Dabei erzählt er eine andere Geschichte als die uns bekannte, er zeigt den Panzerstau an der deutschen Grenze zu Österreich, er entlarvt Schuschniggs kleinliches Festhalten an der Macht, Hitlers abgründige Unberechenbarkeit und Chamberlains gleichgültige Schwäche. Mit der ihm eigenen virtuosen Eindringlichkeit und satirischem Biss seziert Vuillard die Mechanismen des Aufstiegs der Nationalsozialisten und macht deutlich: Die Deals, die an den runden Tischen der Welt geschlossen werden, sind faul, unser Verständnis von Geschichte beruht auf Propagandabildern. In "Die Tagesordnung" zerlegt Éric Vuillard diese Bilder und fügt sie virtuos neu zusammen: Ein notwendiges Buch, das eine überfällige Geschichte erzählt und damit den wichtigsten französischen Literaturpreis erhielt.

Wer Lust am Lesen hat, ist herzlich willkommen.

Kontakt: Bernd Völlering 05905-9696759



Neuigkeiten aus dem Bistum Osnabrück

50 Jahre Pfarrgemeinderäte im Bistum Osnabrück
Vor 50 Jahren, am 23. Februar 1969, wurden im Bistum Osnabrück erstmals Pfarrgemeinderäte gewählt. Sie haben die Aufgabe, die Seelsorge in den Pfarreien mit zu gestalten und zu verantworten. Dazu zählen zum Beispiel die Gestaltung von besonderen Gottesdiensten, die Glaubensweitergabe, soziale Dienste und die Ökumene. Die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte werden alle vier Jahre neu gewählt. […]

Fest verwurzelt?
Im Bibelfenster erklärt Autor Gerrit Schulte den Unterschied zwischen Tiefwurzlern und Flachwurzlern - und dass es diesen Unterschied nicht nur bei Pflanzen gibt ... Was das mit dem aktuellen Evangeliumstext zu tun hat, lesen Sie hier.

40 Jahre Bischofsweihe
Vor 40 Jahren, am 18. Februar 1979, wurde der damalige Kaplan in der Osnabrücker Domgemeinde, Theodor Kettmann, zum Bischof geweiht - mit gerade mal 40 Jahren! Im Video blickt er zurück auf bewegende Momente der vergangenen Jahrzehnte.

Nähen ist wie zaubern können
Heute zeigt Natalia, was sie am allerliebsten in ihrer Freizeit macht: Sie näht total gern. Damit lässt sich sogar Gutes tun ...

HalteStille
Weniger Stress und mehr Zeit für sich - das wünscht sich ein Großteil der Deutschen. Im Bistum Osnabrück gibt es jetzt ein neues Angebot: Exerzitien, die helfen, im Alltagstrubel inne zu halten und sich Freiräume zu schaffen.

Auf zu neuen Ufern
Wer in der Vergangenheit mehrfach scheiterte oder enttäuscht wurde, der erwartet von der Zukunft oft nichts Gutes mehr. Bibelfenster-Autor Martin Splett ist sich jedoch sicher: Es lohnt sich, das sichere Ufer zu verlassen und auf die Ermutigung Gottes zu vertrauen.

Otten wird neuer Vorsitzender des Caritasrates
Der Geschäftsführer der "Caritas St. Martinus Pflege GmbH" in Haren (Landkreis Emsland), Diakon Antonius Otten, wird im November 2019 neuer Vorsitzender des Caritasrates im Bistum Osnabrück. Generalvikar Theo Paul gab diese Entscheidung der Osnabrücker Bistumsleitung heute bekannt. Otten wird die neue Aufgabe neben seiner bisherigen Tätigkeit ausüben. Der 51-jährige gelernte Altenpfleger und Sozialarbeiter wird Nachfolger […]

Ich kann nur beten …
Samstagabend in Breddenberg, Emsland - eine Gruppe junger Leute ist mit Bollerwagen und viel Freude am Leben zum Boßeln unterwegs. Die Stimmung war wohl gut, feiern ist angesagt. Und plötzlich die Katastrophe: Ein Auto fährt in diese Gruppe hinein …

Wenn wir die Liebe nicht hätten
Weil Liebe Verletzungen zu heilen vermag, ist ihre Kraft so groß, dass sie Hoffnung und Glaube umfängt - davon ist Inga Schmitt überzeugt. Warum, das erklärt die Autorin im aktuellen Bibelfenster!

Presse-Terminhinweise für Februar 2019
Dienstag, 5. Februar: GEORGSMARIENHÜTTE: Die Überlegungen zu einem "bedingungslosen Grundeinkommen" stehen im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung am 5. Februar um 19 Uhr in der Katholischen Landvolkhochschule Oesede (Georgsmarienhütte). Dazu sprechen wird Simone Lange, Oberbürgermeisterin von Flensburg, die sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzt. Sie wurde insbesondere dadurch deutschlandweit bekannt, dass sie gegen Andrea Nahles um den […]

Endlich wieder
Ich kann wieder gehen ohne Schmerzen. Ich komme wieder in den Dom. Ich bin wieder da! "Wieder" ist für mich in den vergangenen Wochen zu einem hoffnungsvollen Stichwort geworden. Es bringt mich in den Alltag zurück - nach einer monatelangen Krankheitsphase. Endlich ist wieder Alltag - mit hoffnungsvollen Neuanfängen!

Adiós Panama!
Müde und dankbar sitze ich auf meinem Zimmer. Soeben ist der WJT mit dem Abschlussgottesdienst zu Ende gegangen. Es waren intensive Stunden mit wenig Schlaf. Gestern die Vigilfeier mit Papst Franziskus - die Gestaltung hat mich sehr angesprochen.
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