> Andervenne (AK-Litauen)

Andervenner Jugendliche arbeiten in Litauen im Kinderheim



    Lingener Tagespost (Archiv) 21.10.2006
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    Andervenner Jugendliche arbeiteten in Litauen im Kinderheim
    Andervenne/Jieznes.
    Andervenne - Jieznes in Litauen: Dazwischen liegen rund 1450 Kilometer. Und trotzdem haben sich neun Jugendliche aus Andervenne mit drei Fahrzeugen und sieben Fahrern auf den Weg gemacht, um in der baltischen Stadt bei der Renovierung eines Kinderheimes zu helfen. Im Vorfeld der Tour hatten die Jugendlichen zudem einen Sponsorenlauf organisiert, um die Fahrt zu finanzieren. 2000 Euro waren dabei zusammengekommen.

    Vorab war mit Romas, einem Erzieher des Heimes, besprochen worden, was vor Ort alles gemacht werden muss. So stand u. a. die Renovierung der Turnhalle samt Austausch von schadhaften Bodenbrettern und ein neuer Anstrich der Halle auf dem Programm. Farben hierfür wurden von den Firmen Siepenkort und Landwehr in Freren und der Firma Kloth in Lingen gestiftet.

    Zudem sollten der Spielplatz restauriert und die Gartenanlagen erneuert werden. Untergebracht und versorgt im Heim, wurde gleich am nächsten Tag an die Arbeit gegangen. Der Ablauf sah vor, jeden Tag vier bis fünf Stunden zu arbeiten und dann Land und Leute kennen zu lernen.

    Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde in Teamwork die Halle restauriert und gestrichen, die verwilderten Gartenanlagen erneuert, Basketballkörbe draußen erneuert und gestrichen, Spielplatzgeräte gestrichen und der Sandkasten erneuert. An den Nachmittagen wurde die Hauptstadt Vilnius besucht, in einem Museumsdorf die Geschichte Litauens kennen gelernt oder bei einem Barbecueabend Sitten und Gebräuche des Landes kennen gelernt.

    Ein ganz wichtiger Punk war auch die Besichtigung des Heimes selber. Alle über 100 Fenster des Heimes sind schadhaft und undicht. Das ganze Heim ist in einem baulich sehr schlechtem Zustand. "Das Dach ist undicht, wir haben es nur mit Mühe geschafft, die Luke dorthin zu öffnen", berichtete eine Teilnehmerin der Fahrt. Zudem reicht die Heizung in den kalten Wintern nicht aus, so dass die Kinder oft mit Skianzug ins Bett gehen müssen. Dadurch, das das Dach undicht ist und alle Dachrinnen kaputt, sind auch in den Räumen die Wände häufig mit Schimmel befallen.

    Da laut des Mitarbeiters des litauischen Heimes pro Kind und Tag nur rund fünf Euro zur Verfügung stehen, ist alles sehr schlicht und einfach.

    Am morgigen Sonntag, 22. Oktober, sind alle Interessierten um 15 Uhr bei freiem Kaffee und Kuchen in den Saal Rolfes eingeladen, sich die Erlebnisse der Tour in Bild und Ton anzusehen und zu hören.



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