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Eine Ikone für unsere Pfarreiengemeinschaft entsteht

 

Eine Ikone für unsere Pfarreiengemeinschaft entsteht

Aussendungsfeier des Holzbrettes für unsere Ikone

Schwester Antje Eichhorn aus dem Benediktinerkloster Sankt Scholastika, Burg Dinklage wird für unsere Pfarreiengemeinschaft eine Ikone schreiben.

„Die Ikonenmalerei stammt aus der byzantinischen – othodoxen Kirche. Die ältesten erhaltenen Ikonen stammen aus dem Katharinenkloster vom Berg Sinai aus dem 6ten Jahrhundert. Wenn man von „eine Ikone schreiben“ spricht, weist man auf eine Verbindung zu den Evangelisten hin. Denn wie der Evangelist nicht aus sich das Evangelium wie einen Bericht oder eine Erzählung aufschreibt, sondern die heiligen Worte Gottes durch die Kraft des Heiligen Geistes geführt zu Papier bringt, so schreibt die Ikonenmalerin in einem festgelegten Prozess das Heilige Bild auf das Holzbrett. Mit der feierlichen Aussendung haben wir dieses noch tote Holz zum Kloster Dinklage übertragen.“

(Pfarrer Krallmann im Aussendungsgottesdienst).

 

Die aufwendige technische Herstellung der Ikone auf dem Buchenholz ist die eine Seite – die spirituelle Bedeutung der Ikone für unsere Pfarreiengemeinschaft ist uns wenigstens ebenso wichtig. Daher wünschen wir uns, dass das Schreiben der Ikone mit Schwester Antje als gemeinsames Projekt unserer Pfarreiengemeinschaft lebendig wird. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen:

·        durch Besuch und Gespräch mit Schwester Antje in Kloster Burg Dinklage, um den Stand des Ikonenschreibens in Augenschein zu nehmen und um den Ort kennen zu lernen;

·        durch unser Gebet für die Pfarreiengemeinschaft und in unseren persönlichen Anliegen;

·        durch „Ikonen selbst schreiben“ und in die Farbenwelt der Ikonen einzutauchen;

·        durch „sehen neu lernen“ um nachzuspüren, welche Bedeutung die Ikone für unsere Glauben haben kann.

Das Ikonenholz ist nun auf dem Weg – die Ikone entsteht. Vielleicht kommt die dann vollständige Ikone zu Ostern 2012 in unsere Pfarreiengemeinschaft zurück. Im Sonntagsbrief möchten wir Euch/Sie rund um die Entstehung der Ikone auf dem Laufenden halten. Wir laden die ganze Pfarreiengemeinschaft herzlich ein, die Entstehung der Ikone zu begleiten.

Alfons Els (PGR-Vorsitzender)

         
 

Eine Ikone für unsere Pfarreiengemeinschaft entsteht

Übergabe des Ikonenholzes an Schwester Antje – Benediktinerkloster Dinklage

Im grauen Vorhang wolkenverhangener Novembertage kleine Risse zu entdecken, die etwas Helligkeit hindurch schimmern lassen, stimmt hoffnungsfroh. Am Samstag, den 12. November durften wir, der Vorstand des Pfarrgemeinderats, durch einen solchen Riss sehen.

        

Am sonnenüberglänzten Vormittag dieses Tages brachten wir das Buchenholzbrett für die Ikone der Pfarreiengemeinschaft an seinen vorläufigen Bestimmungsort, die Benediktinerinnenabtei St.Scholastika, Burg Dinklage. Es war zuvor, am Ende der Sonntagsmesse in St.Vitus, Freren, in feierlicher Zeremonie gesegnet und ausgesandt worden.

Wir händigten es nun im Namen der Pfarreiengemeinschaft an Schwester Antje aus. Bei der Übergabe in der schlichten Hauskapelle der Abtei sprachen wir die vier Preisungen der Aussendung und trafen uns nach einem Gang durch die Klosteranlage und Besichtigung der Ikonenwerkstatt zu einem Werkstattgespräch mit der Ikonenschreiberin. Ohne jede Anlaufschwierigkeit kam es sogleich zu einem angeregten Gespräch über den Sinn und die Funktion des Ikonenprojekts für die Pfarreiengemeinschaft.

Die aus Münster gebürtige Schwester Antje, die ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zunächst im Selbststudium erworben hat und dann in Rumänien und Griechenland vertiefen konnte, gab uns interessante Einblicke in die Geschichte, Herstellung und Bedeutung von Ikonen, und während wir etwas über die Symbolik der Farben erfuhren, ergriff fast unbemerkt die Spiritualität der Ikonenmalerei auch uns.

Zum Abschluss unseres Besuches nahmen wir an einer Sext der Gemeinschaft teil und verabschiedeten uns von Schwester Antje und der Äbtissin in der Hoffnung auf fruchtbare Zusammenarbeit. Hinter uns an der Pforte drehte sich der Schlüssel im Schloss.

Trotzdem hatten wir mitten im November das Gefühl mit dem Projekt einer Ikone am Beginn eines Prozesses zu stehen, der uns alle erfassen und für die Pfarreiengemeinschaft mehr Zukunft als Vergangenheit bedeuten kann.

Bernd Völlering (PGR-Vorstand)

 
       


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