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Gedanken: Sie oder Du, Pfarrer oder Pastor?

Gedanken des Pfarrers“: Sie oder Du, Pfarrer oder Pastor?

 Ich weiß, dass mein geschätzter Vorgänger Jürgen Krallmann sich mit einigen Gemeindemitgliedern geduzt hat, mit anderen nicht. Das war für ihn sicher eine Frage des Alters und der Formen des Zusammenarbeitens und des (öfteren) Zusammentreffens. Ich spüre, dass mir manche in dieser Frage unsicher begegnen, zumal man im Plattdeutschen ja sowieso eher schnell beim Du ist. Von der Zuneigung und Nähe her könnte ich mich mit vielen duzen und manche kenne ich ja schon fast dreißig Jahre… Für mich ist ohne Frage, dass wir uns im Pastoralteam duzen, wir sind Kolleginnen und Kollegen.

Alle anderen möchte ich um Verständnis bitten, dass ich gerne beim Sie bleiben möchte. Ich finde es schwierig, wenn ich in Gruppen oder Gremien einige duze, andere sieze. Ein gutes und freundschaftliches Sie kann auch sehr vertraut und wertschätzend sein. Und für einige bin ich ja auch der Vorgesetzte. Eine andere Praxis würde es mir schwer machen, allen in gleicher Weise zu begegnen.

Und wenn ich dann so manche oder manchen, die ich schon als Kinder oder Jugendliche (vor allem) in Freren oder Andervenne kennen gelernt habe, mal duze, möge das einfach so o.k. sein!

Manche haben mich auch gefragt, ob sie mich als Pfarrer oder Pastor ansprechen sollen. Das ist mir letztlich beides recht. Pfarrer kommt von Pfarrherr, also Herr der Pfarrgemeinde, während Pastor Hirte übersetzt heißt. Eigentlich ist das der schönere Titel. Mir wäre lieb, wenn Sie mich als (guten) Hirten kennen lernen. Andererseits beschreibt der Titel Pfarrer meine Aufgabe, wie sie in unserer großen Pfarreiengemeinschaft nun mal ist. Bei wichtigen Unterschriften oder wenn ich mich telefonisch melde, gebrauche ich die Beschreibung Pfarrer, aber Pastor ist auch o.k.. Das auch deshalb, weil ich mich nicht von Pastor Höckelmann abheben möchte, dessen Dienst ich als Mitbruder sehr schätze und der mir durch seine Erfahrung vor Ort eine ganz große Stütze ist.

Pfarrer D. Schöneich



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Eine Dauerverbindung zu Gott, das ist doch eine schöne Sache, findet Bibelfenster-Autorin Eva Schumacher. Als Rebe am Weinstock Jesu lässt sich deswegen gerne gerne bezeichnen, aber mit Gott als Winzer hat sie so ihre Probleme ... Welche genau, das erzählt sie hier.

Kompakte Informationen zur Trauer bei Kindern
Wie kann ich Kinder in ihrer Trauer begleiten, wenn sie einen geliebten Menschen verloren haben? Sollen Kinder zur Bestattung mitkommen? Und in welchem Alter verstehen Kinder überhaupt, was sterben bedeutet? Im Flyer "Wenn Kinder trauern" gibt es kompakte Antworten auf schwierige Fragen.

Untersuchung bestätigt schweren Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt durch früheren Leiter der psychologischen Beratungsstellen
Ein früherer Leiter des Referats für Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung im Bistum Osnabrück hat sich in seiner Amtszeit zwischen 1969 und 1996 schweren Machtmissbrauchs und vielfältiger Gewaltanwendung gegen ehemalige Mitarbeiter und Klienten schuldig gemacht.

Gottes-Orte
Gerade bin ich in Irland, in Kylemore Abbey. Dort verbringe ich jährlich einige Wochen zur Meditation. Die großartige Landschaft von Connemara erleichtert es mir, zur inneren Mitte zu finden und Abstand zum Alltag zu bekommen.

Stein des Anstoßes
Ein Stein, der Freude verbreitet und Hoffnung schenkt - so einen hat Vera Jansen am Rande der 72-Stunden-Aktion gefunden. Warum er sie an den unermüdlichen Einsatz der rund 5000 jungen Menschen erinnert, die im Rahmen der 72-Stunden-Aktion im Bistum und darüber hinaus Gutes tun, das erzählt sie hier im Bibelfenster.

Beruf(ung)?! Priester und Diakon(in)
Die Berufe Priester und Diakon sind in der römisch-katholischen Kirche aktuell Männern vorbehalten. Doch schon seit vielen Jahren gibt es auch Frauen, die eine Berufung spüren und sich für eines dieser Ämter weihen lassen möchten. Hier erzählen Menschen aus dem Bistum Osnabrück von ihrer Berufung.

Jürgen Scholz wird Pfarrbeauftragter
Diakon Jürgen Scholz wurde zum 15. April zum Pfarrbeauftragten in der Pfarreiengemeinschaft St. Bonifatius Westrhauderfehn-Langholt und St. Bernhard, Westoverledingen-Flachsmeer ernannt. Er übernimmt somit in den Pfarrgemeinden eine Leitungsposition.

Verrückt oder ein Zeichen Gottes?
Franz von Assisi hat nicht nur die Krippe erfunden vor genau 800 Jahren, sondern als erster Mensch überhaupt Wundmale an Händen und Füßen und an seiner Seite gespürt. Was für eine Story! Was es genau damit auf sich hat, dazu mehr in diesem Blogbeitrag.

"Stehen geschlossen hinter der jüdischen Gemeinde"
Erklärung des Runden Tisches der Religionen und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V.

Fortbildung "Diakonische Leitungsdienste für Frauen" - zwei Absolventinnen aus dem Bistum Osnabrück
Vor dreieinhalb Jahren haben sich 13 Frauen mit der Fortbildung "Diakonische Leitungsdienste für Frauen in der Kirche" auf einen spirituellen Weg gemacht. Auch aus dem Bistum Osnabrück gab es zwei Teilnehmerinnen: Gabriele Kuhlmann und Andrea Tüllinghoff haben den Kurs erfolgreich abgeschlossen.

Glauben mit allen Sinnen
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"The Week" als Projekt in der Schule
Aufgabe von Schulpastoral ist es auch, "Jugendliche in ihrem Engagement für eine intakte natürliche Umwelt und bei ihrer Suche nach einem nachhaltigen Lebensstil zu unterstützen." (Die deutschen Bischöfe (2020): Im Dialog mit den Menschen in der Schule. Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Schulpastoral., S. 40f.). Was liegt also näher, als dass sich Schulpastoral für folgendes Projekt […]