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WEIHNACHTEN 2014


Weihnachten 2014


„Krippengeflüster“ – so lautet der Titel eines meditativen „Büchleins“ – wie es der Autor Magnus Striet selbst beschreibt – das eine freimütige Interpretation des Weihnachtsfestes riskiert und so versucht, die Bedeutung des Weihnachtsfestes neu zu entdecken.

Beim Blick auf die Collage mit den Krippen der Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft, die den diesjährigen Weihnachtsbrief ummantelt, kommt mir dieses Büchlein in den Sinn. Ich frage mich, was die einzelnen Figuren sich zuflüstern – uns zuflüstern, was sie ausdrücken. Ich frage mich, welche Bedeutung sie für uns als Gemeinden haben. Wir alle wissen, dass die Krippen verdeutlichen, was wir an Weihnachten feiern: Gott wird Mensch, er kommt als wehrloses Kind in unserer oft harte und friedlose Welt und gilt als Hoffnungsträger für Frieden und Erlösung.

Die Sehnsucht der Menschen nach Frieden vor über 2000 Jahren wie auch heute wird immer wieder spürbar. Das fängt in unserer heutigen Zeit schon da an, wo Menschen sich in der nördlichen Hemisphäre jedes Jahr weiße Weihnachten und damit eine heile Welt herbeiwünschen.

In den Kriegs- und Krisengebieten unserer Welt – Syrien, Afghanistan, Israel… - mag die Sehnsucht nach Frieden stärker sein als alles andere.

In einem sichtbaren Zeichen deutlich wird die Sehnsucht nach Frieden bei uns, wenn das Friedenslicht von Bethlehem in unseren Kirchen brennt und es von vielen zu sich nach Hause geholt wird.

Was lässt die Menschen beim Anblick einer Krippe sehnsuchtsvoll werden – auch wenn sie Weihnachten nicht zu einem religiösen Fest machen? „Vielleicht gibt es eine tiefe Ahnung im Menschen, dass ein selbst Mensch werdender Gott das Glück schlechthin bedeuten würde“, vermutet Magnus Striet.

Friedvolle Weihnachten können wir selbst feiern, wenn wir das Weihnachtsfest nicht überfrachten mit hohen Erwartungen an Familie oder Freunde, die fern jeglicher Realität sind. Wir können stattdessen versuchen, mit Achtung und Respekt voreinander friedlich miteinander das Fest der Menschwerdung Gottes zu feiern in der jeweiligen Realität unseres Lebens.

In diesem Sinne wünsche ich im Namen des gesamten pastoralen Teams allen frohe und gesegnete Weihnachten.


Ihr / Euer Pfarrer Jürgen Krallmann




Neuigkeiten aus dem Bistum Osnabrück

Kinder und Jugendliche aus sieben Bistümern pilgern nach Osnabrück
Unter dem Motto "Ich glaub an Dich" findet am 24. September die 4. Nordwestdeutsche Ministrant*innenwallfahrt in Osnabrück statt. Zu der Großveranstaltung werden etwa 3000 Kinder- und Jugendliche aus sieben Bistümern erwartet. Bis zum 3. Juli kann man sich anmelden.

Themenabend und Karikaturen-Ausstellung im Forum am Dom  
Wie die Wende hin zu einer stärker ökologischen und sozialeren Gesellschaft gelingen kann, darüber spricht am Mittwoch, 8. Juni, um 19.30 Uhr im Forum am Dom Stefan Einsiedel vom Zentrum für Globale Fragen der Hochschule für Philosophie in München. Der Vortrag eröffnet die Ausstellung "Mit Volldampf in die Katastrophe?". Diese ist dann bis zum 28. Juni zu sehen.

Eine himmlische Stadt
Eine Stadt, die nicht von Menschen gemacht ist, sondern von Gott entworfen und gebaut. Eine Stadt, die sicher ist, wo die Menschen in Frieden leben, mit Respekt vor jedem Menschen und seiner ihm von Gott gegebenen Würde und Einmaligkeit ... Pater Franz Richardt schreibt in diesem Bibelfenster über Visionen und ihre stärkende Kraft für die Jetzt-Zeit.

Das Summen der Bienen
Am 20. Mai ist Weltbienentag - der wird auch im Bistum Osnabrück gefeiert, vor allem im Garten hinter dem Priesterseminar des Bistums Osnabrück! Dort stehen die sieben Bienenvölker von Generalvikar Ulrich Beckwermert. Im Video erzählt er, warum ihn Bienen so faszinieren, dass er sogar ein Buch über sie geschrieben hat.

Einen Neuanfang wagen
Gerade hatten wieder negative Schlagzeilen über die katholische Kirche in der Zeitung gestanden. Da traute ich meinen Ohren nicht, als mich wenige Tage später im Forum am Dom ein Anruf erreichte. Die Stimme eines jungen Mannes war zu hören. Er wolle in die Kirche eintreten. Das Gespräch ging mir noch nach. Wie erstaunlich!

Bischof Bode weiht Lukas Mey zum Priester 
Bischof Franz-Josef Bode weiht am Samstag, 4. Juni, Lukas Mey (28) aus Andervenne im Emsland zum Priester. Der Gottesdienst im Dom St. Petrus ist öffentlich und wird auch auf der Internetseite des Bistums übertragen: www.bistum-osnabrueck.de/live-gottesdienste. Die Feier beginnt um 9.30 Uhr.  

Stellungnahme der AKH: Solidarität mit allen
Internationale Studierende aus der Ukraine brauchen Perspektive auf Fortsetzung ihres Studiums in Deutschland und der EU

Wietmarschen als Wallfahrtsziel
Die traditionelle Familienwallfahrt nach Wietmarschen (Grafschaft Bentheim) findet am kommenden Sonntag, 22. Mai, statt. Der Gottesdienst mit Weihbischof Johannes Wübbe beginnt um 10.30 Uhr auf dem Außengelände der Wallfahrtskirche St. Johannes Apostel. Die Feier steht unter dem Leitwort "Himmel und Erde berühren". Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Begegnung.

Was ist Liebe?
Liebe ist zunächst ein Gefühl, wenn Menschen sich ineinander verlieben. Dieses Gefühl kann man nur exklusiv wenigen Menschen entgegenbringen. Liebe als persönliche Haltung vermag schon mehr Menschen mit einzubeziehen, findet Pastor Michael Lier. Warum man selbst zum Knotenpunkt der Liebe werden sollte, dazu mehr in diesem Bibelfenster!

Ein Platz, um seine Batterien wieder aufzuladen
Er soll dorthin kommen, wo Kirche am allerwenigsten erwartet wird: der "durchkreuzer". Das Gefährt ist ein umgebauter Kleinbus, in dem man ins Gespräch kommen, sich wohlfühlen kann. Der "durchkreuzer" wird künftig auf Festivals, bei Veranstaltungen und in Schulen unterwegs sein.

Modul für Modul zum Kirchenmusik-Profi
Das Bistum Osnabrück strukturiert seine kirchenmusikalische Ausbildung neu. Künftig werde der Ausbildungsgang flexibler in Modulen aufgebaut sein, so Kirchenmusikdirektor Martin Tigges. Damit müsse die Ausbildung nicht in einem Stück absolviert werden, sondern lasse zeitlich mehr Spielraum zu. Die Aufnahmeprüfung zum nächsten Ausbildungsstart wird im Juli sein - im Mai und Juni gibt es digitale Infor-Veranstaltungen.

Maria und das Frauenbild der Kirche
Der Mai ist nicht nur Wonne- sondern auch Marienmonat. Eine gute Gelegenheit sich näher mit der Mutter Gottes zu befassen. Barbara Nick-Labatzki, Theologin und Referentin für Glaubenskommunikation im Bistum Osnabrück, gibt spannende Informationen zu Maria und zu unterschiedlichen Frauenbildern in der Kirche.
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