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„Regierungserklärung“ Papst Franziskus

Papst Franziskus’ Regierungserklärung Offene Kirchen statt verschlossener Türen

26.11.2013 ·  Papst Franziskus kritisiert die Traditionalisten, will die Bischofskonferenz stärken und denkt an die „Reform des Papsttums“. Eine Kirche, die auf die Straße gehe, sei ihm lieber als eine verschlossene, schreibt er in seiner ersten Lehrschrift.

Von Jörg Bremer, Rom

it einem Aufruf zu „neuen Wegen“ und „kreativen Methoden“ hat sich Papst Franziskus am Dienstag in Rom in seinem ersten Lehrschreiben an alle Bischöfe und Christgläubigen gewandt. Er widmet es der Freude am Evangelium („Evangelii Gaudium“). In dieser „Regierungserklärung“ tritt der im März gewählte Papst auf 180 Seiten theologisch erstmals aus dem Schatten seines Vorgängers Benedikt XVI., mit dem er im Juli noch die Enzyklika „Lumen Fidei“ herausgegeben hatte und bringt seine „Besorgnisse zum Ausdruck“, die ihn „in diesem konkreten Moment der Evangelisierung der Kirche“ am Ende des „Jahres des Glaubens“ bewegen.

Dabei nimmt Franziskus „alles“ von der Bischofssynode zur Neuevangelisierung auf, die im Herbst 2012 stattfand, aber setzt das in „einen breiteren Rahmen“, wie er im Juni angekündigt hatte. Der Papst plädiert für einen Zustand „permanenter Mission“ und „Freude an der Verkündigung“, die offener und größer sein müsse als alte Regeln es oft vorgäben. Er schreibt: „Mir ist eine ‚verbeulte’ Kirche lieber, die verletzt und schmutzig ist, weil sie auf die Straßen hinausgeht, als eine Kirche, die wegen ihrer Verschlossenheit und Bequemlichkeit krankt und sich an eigenen Sicherheiten verklammert.“

Reform des Papsttums

Dabei denkt Franziskus auch an die „Reform des Papsttums“. Er glaube nicht, dass man vom päpstlichen Lehramt „eine endgültige oder vollständige Aussage zu allen Fragen erwarten muss“, die Kirche und Welt beträfen. Vielmehr will der Papst - und muss so auch die Kurie - den Bischöfen mehr Mitwirkung bei der Auslegung der Lehre einräumen; denn „es ist nicht angebracht, dass der Papst die örtlichen Bischöfe in der Bewertung aller Problemkreise ersetzt, die in ihren Regionen auftauchen“.

Darum spüre er die Notwendigkeit, schreibt der Papst, mit „heilsamer Dezentralisierung“ voranzuschreiten. Dem entsprechend will er die Bischofskonferenzen stärken, die „Subjekte mit konkreten Kompetenzsektoren“ und „einer gewissen authentischen Lehrautorität“ werden sollen, so wie es das II. Vatikanische Konzil gewünscht habe. „Eine übertriebene Zentralisierung erschwert das Leben der Kirche und ihre missionarische Dynamik, anstatt ihr zu helfen.“ In einem Absatz zur Ökumene weist Franziskus darauf hin, dass Christen viel voneinander lernen könnten: die Katholiken zum Beispiel die Tradition der Synodalität von den Orthodoxen. Rom dürfe keine Angst haben, die Dinge in Frage zu stellen, die historisch gewachsen seien, aber nicht direkt mit dem Evangelium zusammen hingen, schreibt Franziskus.

„Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen“, lautet der erste Satz in seiner „Exhortatio“. Er wende sich an alle „Christgläubigen, um sie zu einer neuen Etappe der Evangelisierung einzuladen, die von dieser Freude geprägt ist, und um Wege für den Lauf der Kirche in den kommenden Jahren aufzuzeigen.“ Kirche und Gläubige sollten ständig aktiv sein, „um allen Menschen die Liebe Gottes zu bringen und die große Gefahr zu vermeiden, in der die Welt heute lebt: Die individualistische Traurigkeit“, sagt Papst Franziskus: eine Mischung von Begehren, Oberflächlichkeit und innerer Abschottung. „Neue Wege“ sollten eingeschlagen werden, um die „ursprüngliche Frische der Frohen Botschaft“ neu zu erschließen. Jesus solle aus „langweiligen Schablonen“ befreit werden, in die ihn die Kirche bisweilen gepackt habe. Das weise den Weg zu „einer pastoralen und missionarischen Neuausrichtung“, bei der die Dinge „nicht so belassen werden dürfen wie sie sind“.

Offene Kirchen statt verschlossener Türen

So eine Mission brauche „offene Kirchen“, schreibt Franziskus weiter; denn auch Gott sei stets für jeden offen. Menschen auf der Suche ertrügen die „Kälte einer verschlossenen Tür“ nicht. Darum dürften „auch die Türen der Sakramente nicht aus irgendeinem beliebigen Grund verriegelt werden“, schreibt Franziskus und erwähnt die Taufe. Auf die derzeit umstrittene Eucharistie für Personen, die sich nach ihrer Scheidung mit anderen Partnern wieder vermählten, geht Franziskus hingegen nicht ein. Die Eucharistie sei „nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen.“ Das habe auch pastorale Folgen, schreibt der Papst, die „mit Besonnenheit und Wagemut“ zugleich angepackt werden müssten.

Im Weiteren warnt der Papst, die größte Gefahr für Hirten und Gemeinde sei der „graue Pragmatismus des kirchlichen Alltags, bei dem scheinbar alles mit rechten Dingen zugeht, tatsächlich aber der Glaube verbraucht ist und ins Schäbige absinkt“, zitiert Franziskus seinen Vorgänger Benedikt XVI. aus einer Schrift als Kardinal. Die Gemeinde solle ein Zeugnis der Hoffnung geben und nicht in sterilen Pessimismus versinken. Zu oft fliehe sie in eine „Spiritualität des Wohlbefindens“, ohne eine wahre Gemeinschaft zu bilden oder in eine „Theologie des Wohlstands“ ohne den Einsatz für den armen Bruder. Diese Weltlichkeit suche immer nur das eigene Wohl aber nicht nach Gott.

Es fehle Christus selbst

Im Weiteren kritisiert Papst Franziskus die Traditionalisten in der Kirche, die sich für etwas Besseres hielten, weil sie einem Stil von Katholizismus anhingen, der zur Vergangenheit gehöre und weil sie sich der übertrieben starken Pflege der Liturgie hingäben. Hier wie bei vielen anderen kritikwürdigen Phänomenen der Kirche fehle meistens Christus selbst. „Es ist eine schreckliche Korruption mit dem Anschein des Guten. Man muss sie vermeiden, indem man die Kirche in Bewegung setzt, damit sie aus sich herausgeht, in eine auf Jesus Christus ausgerichtete Mission, in den Einsatz für die Armen.“

Durch „ausufernden Klerikalismus“ spielten die Laien oft nicht die Rolle, die sie spielen sollten, heißt es weiter; auch müssten die „Räume für eine wirksamere weibliche Gegenwart in der Kirche noch erweitert werden,“ vor allem dort, wo wichtige Entscheidungen getroffen würden. „Die Beanspruchung der legitimen Rechte der Frauen“ stelle die Kirche „vor tiefe Fragen, die sie herausfordern und die nicht oberflächlich umgangen werden können“. Dabei stehe aber das den Männern vorbehaltene Priestertum nicht zur Diskussion. Allerdings dürfe priesterliche Vollmacht nicht mit Macht verwechselt werden. Auch die Jugendlichen müssten eine größere Rolle spielen, schreibt der Papst.

Wirtschaftssystem ist „in der Wurzel ungerecht“

Das derzeitige Wirtschaftssystem des Westens nennt der Papst „in der Wurzel ungerecht“. Diese Form der Ökonomie töte, denn in ihr herrsche das Gesetz des Stärkeren. Der Mensch sei nur noch als Konsument gefragt. Wer nicht konsumieren könne, der werde nicht mehr nur ausgebeutet, sondern ganz ausgeschlossen und weggeworfen. Diese Kultur des Wegwerfens habe etwas Neues geschaffen. „Die Ausgeschlossenen sind nicht „Ausgebeutete“, sondern Müll, „Abfall“. Die Welt lebe in einer neuen Tyrannei des „vergötterten Marktes“, die manchmal sichtbar, manchmal virtuell sei. Hier regierten Finanzspekulation, Korruption und Egoismen, die sich etwa in Steuerhinterziehung ausdrückten.

Christen seien aufgerufen, Menschlichkeit zu fördern, „die sich notwendig in allem missionarischen Handeln ausdrücken und entfalten muss“. Beim Ringen um Gerechtigkeit stehe stets der Arme im Mittelpunkt, nicht so sehr als soziologische sondern als theologische Kategorie. „Aus diesem Grund wünsche ich mir eine arme Kirche für die Armen.“ Jede Gemeinschaft in der Kirche, welche die Armen vergesse, stehe in der „Gefahr der Auflösung“, weil das religiöse Tun fruchtlos werde und in einer „spirituellen Weltlichkeit“ aufgehe. Die Kirche müsse den „neuen Formen von Armut und Hinfälligkeit - Obdachlosen, Rauschgiftabhängigen, Flüchtlingen, den eingeborenen Bevölkerungen, den immer mehr vereinsamten und verlassenen Alten usw.“ Aufmerksamkeit schenken.

Ein brennendes Thema seien auch die neuen Formen der Sklaverei, die unsere Gesellschaft hervorbringe. Es seien diejenigen, die wir jeden Tag umbringen würden durch Arbeit in einer illegalen Fabrik, im Netz der Prostitution, in den zum Betteln missbrauchten Kindern. „Es gibt viele Arten von Mittäterschaft. Diese Frage geht alle an!“ Die Exhortatio schließt mit einem Mariengebet, „denn jedes Mal, wenn wir auf Maria schauen, glauben wir wieder an das Revolutionäre der Zärtlichkeit und der Liebe.“

Quelle: FAZ online, 27.12.2013

 

 

 

Franziskus legt eine Art "Regierungsprogramm" vor

Lehrschreiben: Papst wünscht sich eine "Kirche der Armen"

Vatikanstadt. Forderungen nach einer gerechteren Welt und nach einer Kirche im Dienst der Armen prägen das erste Lehrschreiben von Papst Franziskus. Im Apostolischen Schreiben "Evangelii gaudium" (Die Freude des Evangeliums), das der Vatikan am Dienstag (26.11.2013) veröffentlichte, prangert Franziskus Auswüchse der globalen Wirtschaftsordnung an, entfaltet Gedanken über eine zeitgemäße Verkündung der christlichen Botschaft und entwickelt Linien für eine Reform der Kirchenstrukturen.

Säkularisierung, ideologischer Individualismus und hemmungsloses Konsumdenken hätten vielfach zu einer "geistigen Wüstenbildung" geführt, schreibt der Papst. Aufgabe der Kirche sei es, darauf neu zu reagieren und den Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden.

Wirtschaftssystem "in der Wurzel ungerecht"

Als wichtigste Ursache aller sozialen Übel und der Gewalt bezeichnet Franziskus die ungleiche Verteilung des Reichtums. Das derzeitige Wirtschaftssystem sei "in der Wurzel ungerecht". Diese Wirtschaft töte, weil sie allein nach dem Gesetz des Stärkeren funktioniere und eine Kultur des Abfalls schaffe, in der Menschen wie Müll behandelt würden.

Strukturelle Ursachen der Armut bekämpfen

"Solange die Probleme der Armen nicht von der Wurzel her gelöst werden, indem man auf die absolute Autonomie der Märkte und der Finanzspekulation verzichtet und die strukturellen Ursachen der Ungleichverteilung der Einkünfte in Angriff nimmt, werden sich die Probleme der Welt nicht lösen und kann letztlich überhaupt kein Problem gelöst werden", betont der Papst.

Bequemes Schweigen als Mittäterschaft

Die Kirche muss dagegen nach seinen Worten zuallererst eine "arme Kirche für die Armen" sein, die an die Ränder der Gesellschaft geht. Ihm sei eine verbeulte und beschmutzte Kirche, die auf die Straße geht, lieber als eine Kirche, die sich verschlossen und bequem an die eigenen Sicherheiten klammere, so Franziskus. Zu den Bedürftigen zählt er auch die Opfer neuer Formen von Sklaverei wie die Ausgebeuteten in der Arbeitswelt und der Prostitution. Es gebe viele Arten von Mittäterschaft; das bequeme Schweigen zähle dazu.

Kirchlicher Einsatz für die Armen

Für den Papst zählt die "Option für die Armen" gewissermaßen zum Markenkern der Kirche, aus dem ihr Einsatz für kulturelle, soziologische und politische Gerechtigkeit folgt. Es gehe nicht nur um Taten und Förderungsprogramme, um politischen Aktionismus, sondern um die menschliche und geistliche Zuwendung zu den Armen, so Franziskus.

"Kreative Methoden" entwickeln

Zur Neuevangelisierung müsse die Kirche "kreative Methoden" entwickeln, heißt es in dem Schreiben, das 184 Seiten umfasst. Franziskus greift wesentlich auf Ergebnisse und Schlussthesen der Weltbischofssynode zurück, die sich 2012 der Neuevangelisierung widmete. Diese müsse untrennbar eine soziale Dimension einschließen und auf einen menschgemäßen Fortschritt ausgerichtet sein.

Gegen Zentralisierung der Kirche

Das schließe eine Reform der Kirchenstrukturen ein: "Eine übertriebene Zentralisierung kompliziert das Leben der Kirche und ihre missionarische Dynamik, anstatt ihr zu helfen." Franziskus liegt ausdrücklich an einer stärkeren Rolle nationaler und regionaler Bischofskonferenzen. Zudem spricht er von einer "Reform des Papsttums", das gegenwärtigen Notwendigkeiten der Evangelisierung mehr entsprechen müsse.

Verantwortung für Laien – Frauen in Entscheidungspositionen

Die Laien sollen nach Franziskus' Überzeugung mehr Verantwortung in der Kirche tragen. Dies werde teilweise durch einen "ausufernden Klerikalismus" verhindert. Auch müssten Frauen mehr Raum in der Kirche erhalten, vor allem dort, wo die wichtigen Entscheidungen fielen. Das Thema dürfe nicht "oberflächlich umgangen werden". Franziskus bekräftigt jedoch, das Priestertum sei den Männern vorbehalten; dies stehe nicht zur Diskussion. Überdies warnt er vor Gruppenbildungen in der Kirche durch rückwärtsgewandte Gläubige, die einem vergangenen Stil von Katholizismus anhingen.

Krise der Familie

Weiter widmet sich der Papst in dem Schreiben der Krise der Familie, deren Bande durch einen globalisierten Individualismus bedroht seien. Er bekräftigt die Ablehnung der Abtreibung und bekennt sich zu weiteren Anstrengungen in der Ökumene und im Dialog mit Juden und Muslimen.

Erstes komplettes Lehrschreiben aus seiner Feder

Der Papst zitiert häufig seine Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI., einige Male auch Johannes XXIII. und Paul VI., die Päpste des Zweiten Vatikanischen Konzils. Ferner greift er auf die Konzilsdokumente "Lumen gentium" und "Gaudium et spes" zurück. Auffallend oft erwähnt er den Text der lateinamerikanischen Bischofsversammlung von Aparecida 2007 und weitere Texte regionaler Bischofsversammlungen.

Positionen des Papstes

Während bei der Enzyklika "Lumen fidei" noch Benedikt XVI. Mitautor war, ist "Evangelii gaudium" – obgleich keine Enzyklika – das erste Lehrschreiben allein aus der Feder von Papst Franziskus. Beobachter sehen in ihm eine Art "Programm" für das Pontifikat und eine Skizze, wie sich die Kirche im 21. Jahrhundert auszurichten habe.

Das Schreiben gibt Aufschluss über die Positionen von Franziskus etwa zur Ökumene, zum Dialog mit Juden, Muslimen und anderen Nichtchristen, zur Hierarchie von Wahrheiten und Moralfragen, zu Abtreibung und "Homo-Ehe", zum Berufsbild des Priesters und zur Rolle der Laien in der Kirche. Und – bei aller Vielfalt der Themen ermutigt es zu "gaudium", zu neuer "Freude am Evangelium".

Quelle. Kirchensite: http://kirchensite.de

Orginaltext von "Evangelii gaudium":  pdf



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Nachhaltig Kochen: Pastinakenpuffer mit Schnittlauchdip
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Ulrich Beckwermert ist nicht nur Generalvikar des Bistums Osnabrück, er ist auch engagierter Hobbyimker. Im Video führt er zu seinen Bienenstöcken im Garten des Osnabrücker Priesterseminars.

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