Mr. Konni`s Kuiter Abschied in Indien
  
   Wann: 2012/2013
   Wo: Indien
   Betreff: ein halbes Jahr in Zentralindien im Staat Maharashtra

Konrad Kuiter, der nach seinem Schulabschluss für ein halbes Jahr in Zentralindien im Staat Maharashtra in einer Schule mit 500 Schülern lebte, musste nun schweren Herzens Abschied nehmen. Heinz Bischoff, sowie Ansgar und Maria Kuiter waren angereist, um ihn zurück nach Thuine zu begleiten.

„Mr. Konni", wie ihn Schüler und Lehrer nannten, verbrachte die für ihn spannendste Zeit seines Lebens in der Schulanlage „Panchsheel Home". Hier werden mehr als 500 Kinder vom ersten bis zum zwölften Jahrgang unterrichtet. Der Leiter dieser Schule, Mr. Bajirao Gawai, erklärte seinen Besuchern aus dem Emsland, dass man die ärmsten Kinder aus der Region aufnimmt, um ihnen durch Bildung eine sichere Zukunft zu garantieren.

Dieses Schulprojekt wurde vor ca. 25 Jahren mit initiiert von Dr. Stefan und Dr. Claudia Gemen aus Freren. Beide arbeiteten seinerzeit in Indien und begegneten Mr. Bajirao, der dem Paar aus Deutschland damals seine Vision von einer besseren Zukunft für Kinder erzählte. Bei ihrer Vermählung verzichtete das Ehepaar Gemen auf Geschenke und konnte mit dem gesammelten Geld die Basis für die Schule schaffen. In all den vergangenen Jahren haben sie „Panchsheel Home" unterstützt, wo es nur möglich war.

Nach dem tragischen Tod ihres Sohnes Felix entschieden sie sich statt zugedachter Blumen oder Geldgeschenke erneut für das Schulprojekt zu sammeln.

Von diesem Betrag konnte nun ganz in der Nähe der Schule ein Kindergarten eingerichtet werden, der den Namen „Felix Convent" trägt. Mr. Konni war teilweise auch in diesem Kindergarten, in dem die Kleinen von Anfang an Englisch lernen, tätig.

Ein Teilbetrag der Spenden von der Familie Gemen und Spenden von der Jubiläumsfeier der Firma Kuiter wurden dafür verwendet, eine Halle zu bauen, in der die Kinder der Schule ihre persönlichen Dinge in abschließbaren Boxen unterbringen können. Dieses Gebäude trägt den Namen Felix Building. Ansgar und Konrad Kuiter, die am 3. Februar beide Geburtstag hatten, wurde die Ehre zuteil gemeinsam mit Heinz Bischoff und Maria Kuiter dieses Gebäude an dem Tag feierlich zu eröffnen. In das Gebäude ist eine Wandtafel eingelassen, auf der dieses Ereignis festgehalten wurde.

Für die Geburtstagskinder aus Thuine wurde ein Fest ausgerichtet und es gab ein besonderes Essen für alle Kinder und Lehrer.

Gewöhnlich essen die Kinder einfaches, vegetarisches Essen, oftmals Dal ein Linsengericht. Es zählte zu Konrad`s Aufgaben das Essen täglich an die Kinder zu verteilen, außerdem unterrichtete er Englisch und betreute die Kinder in ihrer Freizeit. Beeindruckt zeigten sich Konrad und seine Familienmitglieder von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Inder. Man besuchte verschiedene Einrichtungen und Kulturdenkmäler, vielerorts war „Mr.Konni" schon bekannt. So wurde er mit seiner Begleitung vom Sozialminister des Staates zu einem Tee eingeladen.

Rührende Abschiedsszenen in der Schule machten es nicht leicht, sich wieder auf den Weg in das Emsland zu machen. Nach einer mehr als 50 Stunden dauernden Rückreise war der erste Eindruck von Thuine: kalt.



Neuigkeiten aus dem Bistum Osnabrück

Erklärung zu einem geschilderten Fall aus dem Zwischenbericht der Uni Osnabrück

Am 20. September hat die Universität Osnabrück ihren Zwischenbericht zum Forschungsprojekt "Betroffene - Beschuldigte - Kirchenleitung: Sexualisierte Gewalt an Minderjährigen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen im Bistum Osnabrück" veröffentlicht. Dadurch konnte eine breite Öffentlichkeit die Identität eines Beschuldigten in einem Fall herleiten. Das Bistum Osnabrück hat daher weitere Maßnahmen ergriffen, die das öffentliche Interesse ebenso berücksichtigen wie die Rechte der betroffenen Person und des Beschuldigten.

Mach mit beim Friedenswettbewerb!
Mit dem Ansatz "Alle dürfen mitmachen" ist dieser Wettbewerb altersoffen und richtet sich grundsätzlich an alle, die Interesse haben, sich mit der Thematik eingehend und kreativ zu beschäftigen. Jede und jeder kann ihre Beiträge online einreichen rund um das aktuelle Thema Frieden: Vor der eigenen Haustür, in mir selbst, in meinem familiären, beruflichen, schulischen usw. Umfeld.

Über Bäume reden
Irgendwie geht mir in den letzten Wochen und Monaten ein Ausspruch von Bertolt Brecht nicht aus dem Kopf: "Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist. Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!" Über Bäume spricht im Moment keiner ...

Es ist Zeit für Wandel
Bibelfenster-Autorin Kirsten Ludwig steht noch ganz unter dem Eindruck des gerade veröffentlichten Zwischenberichts der Studie zur sexualisierten Gewalt im Bistum Osnabrück. Sehr passend dazu scheint ihr ein aktueller Lesungstext über Nächstenliebe, der zu einem Kultur- und Haltungswandel auffordert.

Bischof Franz-Josef Bode zu Konsequenzen aus dem Zwischenbericht zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt
Die Universität Osnabrück hat am 20. September 2022 den ersten Zwischenbericht zum Forschungsprojekt zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück vorgestellt. Bischof Franz-Josef Bode ist am 22. September ausführlich auf die Inhalte der Studie eingegangen. Das Statement des Bischofs können Sie hier nachlesen.

Videokonferenz für Religionslehrer:innen und Schulseelsorger:innen anlässlich der Studie zu sexualisierter Gewalt im kirchlichen Raum des Bistums Osnabrück
Am Freitag, 23.09.2022, 16:30 - 18:00 Uhr bietet die Schulabteilung für alle Interessierten aus den Bereichen Religionspädagogik und Schulpastoral eine Zoom-Konferenz zu den Inhalten des Zwischenberichts und den Reaktionen darauf mit verschiedenen Gesprächspartner:innen an.


Erste Stellungnahme von Bischof Franz-Josef Bode zum Zwischenbericht sexualisierte Gewalt im Bistum Osnabrück
Bischof Franz-Josef Bode äußert sich in einer ersten Stellungnahme zum Zwischenbericht der Studie der Universität Osnabrück zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück wie folgt:

Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück - Hinweise nach Veröffentlichung des Zwischenberichts
Die Universität Osnabrück hat am 20. September 2022 den ersten Zwischenbericht zum Forschungsprojekt "Betroffene - Beschuldigte - Kirchenleitung: Sexualisierte Gewalt an Minderjährigen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen im Bistum Osnabrück" vorstellt. Hier finden sie alle Information dazu.

Erste Ergebnisse der Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt
Die Universität Osnabrück hat am 20. September 2022 den ersten Zwischenbericht zum Forschungsprojekt "Betroffene - Beschuldigte - Kirchenleitung: Sexualisierte Gewalt an Minderjährigen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen im Bistum Osnabrück" vorgestellt. Interessierte können den Zwischenbericht auf der Internetseite der Universität herunterladen.

Eine neue Kultur schaffen
Jede Kirchengemeinde und jede Einrichtung im Bistum Osnabrück ist verpflichtet, ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK) zu erstellen. Wie sich ihr ISK aufs Gemeindeleben auswirkt, erklären hier im Interview Ruth Schmitz-Eisenbach und Kirsten Ludwig,

Telefon-Hotline
Rund um die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Aufarbeitungsstudie zur sexualisierten Gewalt im Bistum Osnabrück bietet das Bistum eine Telefon-Hotline an. Dort sind vom 20. bis 24. September beratungserfahrene Mitarbeiter*innen für Gespräche erreichbar.

Gestaltungsspielraum ausloten
Ich mag Memo-Boards, mag die Möglichkeit, mir kleine feine Dinge - Postkarten, Absprachen, Fotos - unkompliziert an die Wand zu pinnen. Unlängst bekam ich einen neuen Magneten geschenkt: "Es hört nie auf, dass man sich etwas ausdenken muss" Wie wahr!
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